Mission zum Mars: T-Mobile ist Technologiepartner des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF)

21. September 2012 /
  • Mars-Expeditions-Simulation in der marokkanischen Wüste
  • Mission Support Center des ÖWF in Innsbruck mit LTE vernetzt
  • Mit LTE 10.000 Mal schnellere Datenübertragung als vor 10 Jahren

 Bereits zum zweiten Mal in Folge unterstützt T-Mobile Austria das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) als Technologiepartner. Im Februar 2013 wird die Nordsahara (Erfoud/Marokko) ganz im Zeichen des „Roten Planeten“ stehen. Ein 12-köpfiges Forschungsteam von Wissenschaftern aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Astrobiologie, Geophysik und Geologie sowie Lebenswissenschaften wird vor Ort unter der Leitung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) eine bemannte Mars-Expedition simulieren. Das Mission Support Center des ÖWF in Innsbruck dient im Februar 2013 als Schnittstelle und Überwachungsorgan der Simulation und wird aufgrund der komplexen technischen Anforderungen und der extrem großen Datenmengen über LTE-Router und -Sticks angebunden sein und die Mission in Marokko via Satellit steuern und überwachen.

„Bereits 2009 haben wir begonnen, den Grundstein für LTE in Österreich zu legen. T-Mobile Austria war weltweit Vorreiter in dieser Technologie. Nach zwei intensiven Testjahren konnten wir als erster österreichischer Anbieter LTE Endkunden zur Verfügung stellen. Wir sind stolz, dass mit unserer Hilfe das Mission Support Center des ÖWF in Innsbruck diese kritische Mission mit der schnellstmöglichen mobilen Übertragungstechnologie steuern kann“, sagte Dr. Rüdiger Köster, Geschäftsführer IT und Technik T-Mobile Austria.

10.000 Mal schneller als vor 10 Jahren

Mit der Technologie LTE (Long Term Evolution) sind Datenraten mit bis zu 100 MBit/s möglich. Das ist besonders im Mission Support Center des ÖWF in Innsbruck nötig, da große Datenmengen (z.B. Videostreams, biomedizinische Telemetriedaten aus den Raumanzügen, Messdaten von den robotischen Fahrzeugen, …) transportiert werden müssen. Als Beispiel: Dauerte der Download einer 4 MB-Datei bei GPRS noch 6,23 Minuten, ist der Download über LTE jetzt in 0,3 Sekunden möglich. Bei der Simulation entstehen allerdings Datenmengen von bis zu 30 GB/Tag. Eine schnelle, präzise Übertragung und kurze Reaktionszeiten können über den Erfolg oder Misserfolg der Mars-Mission entscheiden.

Investitionen wichtig und Frequenzauktion notwendig

T-Mobile investiert jährlich mehr als € 100 Millionen Euro in das Netz. Allerdings kann der weitere Ausbau von LTE erst vorangetrieben werden, wenn die verschobene Frequenzauktion durchgeführt wird. Aufgrund des derzeit in Prüfung befindlichen Mergers von Hutchison 3G Austria und Orange wurde die Auktion verschoben und noch kein neuer Termin bekannt gegeben.
 

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Verfasst von
Helmut Spudich ist Unternehmenssprecher von T-Mobile Austria. Er ist für die gesamte Unternehmenskommunikation zuständig und wird von seinem Team tatkräftig unterstützt. Er wurde im Jahr 2016 zum vierten Mal in Folge zum besten Pressesprecher der Branche IT/Telekommunikation gewählt.

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